Therapieaspekte



Therapieaspekte



Initiatisch-phänomenologische Therapie integriert:
 
° Tiefenpsychologie

° Körperpsychotherapie

° Systemische Aspekte

° Transpersonale / Spirituelle Ebene

° Gestalttherapie

° Psychodynamische Körper-und Atemenergetik

° Phänomenologische Einstimmung


Die verschiedenen Aspekte sind nicht voneinander getrennt zu betrachten, sondern ergänzen sich in der inneren Arbeit zu einem Ganzen. Je nach Anliegen und Thema des Einzelnen kann der Schwerpunkt der Arbeit auch mehr bei nur einem Aspekt liegen.


Psychotherapie / Körperpsychotherapie

Die Strukturen der Seele

Durch die psychologische (tiefen-psychologische) Arbeit und die körpertherapeutischen Methoden haben wir die Möglichkeit, unsere seelischen Strukturen tiefer zu verstehen und die Hintergründe ihrer Entstehung zu begreifen. Das ist unsere Persönlichkeit bzw. unser Charakter also das, was durch unsere Geschichte geformt wurde. Hierzu gehören gewohnheits-mäßige Verhaltensweisen, Gefühle, Emotionen, Ängste, Vorurteile, Selbstbilder usw. Sie haben sich meistens sehr früh entwickelt und waren damals hilfreich, die zum Teil schwierigen Lebenssituationen zu bewältigen. Heute engen sie uns jedoch ein, behindern uns und sind oft äußerst leidvoll. Wir erkennen uns als verletzte Männer oder Frauen, die diese alten Strukturen immer noch reflexhaft einsetzen, um uns vor Verletzungen zu schützen. Das geschieht sehr oft unbewusst. Das Erforschen der Strukturen öffnet unsere Wahrnehmung für deren Wirklichkeit und erleichtert es uns, die Identifikation mit dieser Ebene und die Fixierung darauf zu lösen. Dadurch finden wir zu mehr innerer Freiheit, Gelassenheit, Lebensfreude und Stärke. Wir können unsere Bedürfnisse besser erkennen und umsetzen und Beziehungen lebendiger und wahrhaftiger gestalten. Wir finden auch zu mehr Frieden mit dem, was und wie wir sind.



Initiatischer Aspekt

Krise – Schwelle – Übergang – Nichtwissen – Wandel – Wachstum

Im Leben kommen wir immer wieder in Situationen in denen das alte zu Ende geht und das Neue noch nicht klar erkennbar ist. Wir kommen an einer „Schwelle“, wo sich Neues ankündigt, wir jedoch nicht genug Erfahrung, Wissen oder Mut haben, um den Schritt in das Neue zu tun. Die Bindung an die alten vertrauten Strukturen ist noch zu stark und das Vertrauen in den Schritt in das Neue noch zu unsicher. Der Übergang zum Neuen konfrontiert uns oft mit einem tiefen „Nichtwissen“. Häufig kommt es hier zu einer Krise, in der immer auch eine Chance liegt. Wir begegnen dem Wesen des „Stirb und Werde“. Initiatische Therapie heißt frei übersetzt: ein begleitendes Hineinführen in einen neuen Raum bzw. Bewusstseinsraum. Dieser Prozess findet im Leben eigentlich ständig statt. Wachstum und Entwicklung geschieht über diesen Vorgang. Dies gilt für ältere Menschen ebenso wie für junge. Früher wurden wichtige Wachstumsschritte häufig durch Initiationen unterstützt.


In der initiatischen Therapie benutzen wir eine besondere Art der Selbsterforschung, die Arbeit mit den Archetypen der menschlichen Seele und andere wichtige Ressourcen, um den inneren Entfaltungsprozess Prozess zu stärken.



Transpersonaler Aspekt

Frage nach dem Wesentlichen 
Die tiefe Frage nach sich selbst, nach dem, was ich hinter meiner äußeren Erscheinungsform noch bin, ist eine spirituelle, transpersonale Frage, die sich Menschen seit jeher gestellt haben. Es ist die Frage nach dem Wesen, nach der Essenz. Es geht um das, was wir zutiefst hinter unserer äußeren Form und Personalität sind. In der Heldenreise, die in vielen Kulturen als ein ähnlicher Mythos beschrieben wird, machte sich ein Einzelner auf, um die Wahrheit seiner Seele zu finden. Dabei musste er die Schichten seiner äußeren Form durchwandern, sich seinen Verletzungen stellen und den Raum dahinter betreten. Auch heute stellen sich Männer und Frauen die gleichen Fragen: Wem oder was begegne ich, wenn ich mich durch das, was ich meine zu sein, hindurchfühle und einfach nur bin? Wer oder wie bin ich, wenn ich aufhöre, meinen alten sich wiederholenden Denk- Fühl- und Handlungsmustern zu folgen? Wenn ich aufhöre ein Anderer sein zu wollen, sondern einfach nur bin?

Wer bin ich dann wirklich? Was ist meine wahre Natur? Wie lebe ich im Jetzt bzw. in der Präsenz des Augenblicks?


Systemischer Aspekt

Die Ordnungen der Liebe

Schwierigkeiten im Leben können einen systemischen Hintergrund haben sein. Das trifft sowohl auf berufliche, familiäre und gesundheitliche Probleme zu. Systemisch bedingt heißt, es wirkt aus unserem Familiensystem oder aus anderen Kontexten etwas unbewusst auf uns, was sich unserer Kontrolle entzieht. So kann es z.B. sein, dass Verstrickungen in einem System uns daran hindern, zielgerichtet und erfolgreich unseren Weg zu gehen, in einer erfüllenden Partnerschaft zu leben, in unserem Beruf erfolgreich zu sein usw. In der systemischen Arbeit geht es um das Erkennen und Lösen der Verstrickungen und das Finden einer guten Lösung. Dies gelingt, wenn alle Personen und gegebenenfalls auch Dinge im System ihren angemessenen Platz einnehmen und an diesem Platz gewürdigt werden. Dieser Vorgang kann sowohl in einer Aufstellung als auch in einer inneren Arbeit vollzogen werden.


Phänomenologische Einstimmung

Die eigene Wirklichkeit

Phänomenologisch nennen wir unsere innere Ausrichtung im therapeutischen oder beratenden Prozess. Das bedeutet, wir beziehen uns auf die Wirklichkeit, wie sie im Gegenwärtigen erscheint. Es geht dabei um ein vorurteilsloses Schauen, Fühlen und Horchen mit geöffneter Wahrnehmung. Dazu gehört ein offenes Interesse an den Phänomenen jenseits von Bewertungen, Absichten und Glaubenssystemen. Wir finden dabei mehr und mehr zu unserer ureigenen Wirklichkeit und Wahrheit.
Die phänomenologische Haltung bezieht sich auf die Erforschung körperlicher, seelischer und geistig-spiritueller Prozesse, die im Inneren verbunden sind.
   


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